Content & Social Media Kommunikation braucht eine bessere Orchestrierung – auf dem Weg zum D2M SUMMIT 2020!

Gestern haben wir unsere Herbst-Reihe zum Influencer Marketing FORUM in München abgeschlossen und starten jetzt mit den vorbereitetenden Diskussionen zum Frühjahr 2020. Neben den Frühjahrsforen in Berlin und Frankfurt zum Influencer-Thema kommt da dann im April auch gleich der D2M SUMMIT. Seit einigen Wochen haben wir hierzu schon auf der Event-Website erste Referenten veröffentlicht – mit ersten Zusagen von Cornelsen, Flughafen Stuttgart, Generali, GLS, HRS, Qiagen, Rohde & Schwarz sowie Swiss Life.

Inhaltlich knüpfen wir dabei an die Diskussionen vom letzten Jahr an, wo wir den erfolgreich abgestimmten Dreiklang von „Brand, Content & Engagement“ diskutiert haben. Dies ist natürlich immer noch die wesentliche Grundlage für nachhaltige Kommunikation. Aber wie es auch Falk Hedemann im Interview (im Nachgang zum D2M SUMMIT 2019) formulierte – „der Kunde sieht die Marke nicht fragmentiert, sondern als Ganzes„. Daher braucht es ein mehr ganzheitlich abgestimmtes Zusammenspiel der verschiedenen Kommunikationsansätze.

Beim D2M SUMMIT 2020 soll daher einmal mehr die „Orchestrierung einer begeisternden Kundenkommunikation“ im Mittelpunkt stehen. Daher lösen wir auch konzeptionell die Trennung des ersten und zweiten Konferenztages auf – wo wir bisher am ersten Tag eher die Content & Social Media Marketing Ansätze und am zweiten Tag die Engagement & Conversational Marketing Ansätze diskutiert haben. Mit dem D2M SUMMIT gehen wir in 2020 wieder auf eine Ein-Tages-Veranstaltung zurück – aber mit einem dreigleisigen Programm, so dass die Besonderheiten und Erfolgsfaktoren einzelner Kommunikationsschwerpunkte entlang von Projektbeispielen dennoch ausreichend diskutiert werden können.

Inhaltlich will ich im Folgenden kurz unsere Gedanken für die Programmplanung 2020 darlegen:

Vom Dreiklang „Brand, Content & Engagement“ zur „Orchestrierung der Kundenkommunikation“

Mit dem Schwerpunkt der Veranstaltung versuchen wir jedes Jahr das Brennpunktthema in den Projekten zu adressieren. Fakt ist, dass die Kunden – von Generation Alpha bis zum Silver Surfer – allesamt empfänglich für digitale Kommunikation sind. Natürlich lassen sich die Kundengenerationen nicht alle über den gleichen Kamm scheren. Die Trennlinie zwischen den unterschiedlichen Kundengruppen ist mitunter nur schwierig zu ziehen – situationsbedingte Kriterien entlang der Kundenreise sind heute deutlich wichtiger als klassische demografische Kriterien geworden.

Die Kundenreise ist im Digitalen fliessend: War ich als Konsument gerade noch auf der Suche nach Unterhaltung und habe mir Video-Soap-Stories (produziert von einem Unternehmen) angeschaut, bin ich evt. im nächsten Moment schon für die Marke und die Produkte „angefixt“ und suche nach Bezugsmöglichkeiten sowie vertrauensbildende Hintergrundinformation zur Absicherung meiner Kaufentscheidung.

Der Kunde unterscheidet dabei nicht mehr die unterschiedlichen Phasen und berücksichtigt dies in der Bewertung der Kommunikation. Die unterschiedlichen Anlässe für den Kontakt mit der Marke und der Kommunikation sowie die verschiedenen Touchpoints verlaufen in ein Gesamtbild zur Marke. Hier müssen die Unternehmen jetzt stärker auf ein konsistentes Gesamtbild über alle Inhalte und Kommunikationsansätze bieten – um im eigenen und fremden Content- und Kommunikationsgetöse ohne Dissonanzen wahrgenommen zu werden.

Die Unternehmensrealität ist aber nicht so ineinander verwoben – wie die Kunden die Kommunikation nutzen. Unterschiedliche Abteilungen versuchen sich in unterschiedlichen Kommunikationsanstrengungen:

  • Brand & Sales Marketing: Branded Entertainment Formate (Youtube/IGTV/TikTok), Content-Kampagnen für Produkteinführungen und Promotions, Influencer Kampagnen für Brand Awareness & Activation, Messenger Marketing, Content-Marketing für SEO/Performance
  • Corporate Communications: Content-basierte Image-Konzepte (Corporate Blog oder Themen/Subject Matter-Blog) , HR/Investor Relations/Press Relations Kommunikationsformate (Blog. Facebook & Instagram Formate), Corporate Social Media Präsenzen für Image & Customer Engagement, Video/Audio-Formate (Videos auf Youtube/Podcast) für Corporate Storytelling
  • Kundenservice: Conversational & Community Service Konzepte (Chatbot / Social Media), Own-Domain-Community-Konzepte für Service (FAQ, Kundenselbsthilfe)

Bei diesen Ansätze gibt es zahlreiche Erfahrungen und Erfolgsfaktoren in der Umsetzung zu disktuieren – aber auch Wechselwirkungen zwischen den Formaten. Hierauf wollen wir beim D2M SUMMIT 2020 stärker eingehen – sprich, was sind die spezifischen Erfolgsfaktoren und was die Abhängigkeiten. Hier braucht es einen neuen Blick für das große Ganze. Hierzu wollen wir uns beim D2M SUMMIT im Rahmen der Keynote-Vorträge und Diskussionen stärker austauschen.

Beim D2M SUMMIT dabei sein – als Praxisreferent oder als Teilnehmer und dem Community-Ticket

Kaum eine Fachkonferenz hat es bisher geschafft, dass ich hinterher meinte ‚Das hat sich gelohnt!‘ Ganz anders beim D2M Summit in Hamburg.“ – schrieb Denise Henkel in ihrem Review zum #D2M19 – auch mit dem #D2M20 wollen wir wieder überzeugen und suchen daher wieder nach den Projektverantwortlichen aus Unternehmen, die ihre Erfahrungen bei der Umsetzung von Content- und Social-Media-Engagement-basierten Kommunikationskonzepten vorstellen wollen. Meldet Euch hier im Blog oder über unser Call-for-Participation-Formular.

Und wenn Ihr nicht als Beitragende dabei sein wollt – aber als Teilnehmer: Dann sichert Euch das Community-Ticket bis zum 30.11.!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.