MarTech Kongress als neuer Erfahrungsaustausch zur Optimierung und Automatisierung der digitalen Kundenansprache & Kundenkommunikation! #martech18

Wie schon an anderer Stelle angekündigt starten wir als Ergänzung zur Shift/CX am 14. & 15.  November den MarTech Kongress in Hamburg, weil wir sehen, dass es einen Erfahrungsaustausch bei der Neuordnung der Content- & Marketing-Technologien braucht. Die digitalisierten Kunden erwarten von den Unternehmen eine relevante und nutzenstiftende Kommunikation und Interaktion. Sie wollen begeistert und angepasst an ihre Situation in ihrer „Customer Journey“ angesprochen werden. Dies braucht ein Umdenken bei den digitalen Plattformen der Unternehmen – „Content“ muss mehr als eine Image-Claim oder eine Produktbeschreibung sein, „Content“ muss mit „Commerce“ verzahnt, „Content“ muss als Trigger für die Kontaktidentifizierung und -Qualifizierung dienen – und der Prozess der Ansprache und Interaktion mit dem Kunden muss weitgehend individualisiert und automatisiert erfolgen.

Hinter diesen Anforderungen stehen für uns zwei große Themenfelder – zum Einen das Thema „Content Commerce“ mit der stärkeren Verzahnung von Content und Commerce-Konzepten auf den digitalen Plattformen sowie zum Anderen das Thema „Marketing Automation“ mit der massenhaft automatisierten Individual-Ansprache der Kunden. Und darum soll es beim MarTech Kongress gehen.

Mit Content & Commerce Integration zu mehr Kauferlebnis & Conversion

Sowohl für die Erzeugung von Reichweite und Aufmerksamkeit (außerhalb der eigenen Website) als auch zur Qualifizierung und Überzeugung im Kaufentscheidungsprozess sind spannende Inhalte der zentrale Erfolgsfaktor. Dabei müssen die Inhalte immer „dem Fisch“ (sprich Kunden) und nicht „dem Angler“ (dem Unternehmen) schmecken. Hier braucht es kundenorientierte Content- und Experience-Konzepte.

So schreibt z.B. Andreas Öttl (contentXXL) in einem Gastbeitrag im E-Commerce Magazin: Beim „Content Commerce“ „… gilt es sich von einer reiner Auflistung von Produkten zu lösen und die Nutzer mit Geschichten und interaktiver Beratung zu begeistern. Zahlreiche Best-Practice-Beispiele hierzu finden sich unter anderem im Bereich großer Mode- oder Kosmetikanbieter wie zum Beispiel bei L´Oreal: Anstelle reiner Produktkataloge findet der Nutzer in allen Kategorien, von Hautpflege über Makeup bis Haarstyling, interaktive Typ- und Stylingberatungen. Mit passenden Inhalten wird der potentielle Kunden Schritt für Schritt entlang des Sales Cycle in Richtung Abschluss geführt.“ (Quelle: https://www.e-commerce-magazin.de/der-trend-fuer-e-shops-verbindung-von-content-und-commerce)

Luise Beyer führt im Handelskraft Blog mit BRAUN Hamburg ein weiteres „Good Practice“ zu diesem Thema an: „Hier werden Magazin-artig Outfits präsentiert, die auch direkt so gekauft werden können. Besonders für Shopping-faule Männer wohl eine echte Erleichterung.“ (Quelle: https://www.handelskraft.de/2017/07/content-und-commerce-zusammen-was-zusammen-gehoert/)

 

Ein drittes Beispiel ist auch die Website von Fissler, Hersteller von qualitativ hochwertigem Kochgeschirr, die die Bedeutung der Verzahnung von Inhalten und Commerce-Angeboten verdeutlicht: Mit Koch-Trends, Tipps & Tricks für den richtigen Gebrauch des Kochgeschirrs bis hin zum Inspirationsmagazin bietet die Website ein umfangreiches Angebot an Mehrwert-Informationen – an deren Ende aber immer auch die Bestellmöglichkeit der genutzten Utensilien besteht.

Inspirations-Magazin von Fissler: https://www.fissler.com/de/magazin

Bei der Umsetzung solcher Konzepte stellen sich insbesondere zwei Diskussionsfelder, die wir auch im Rahmen des MarTech Kongresses weiter beleuchten wollen:

  • Diskussion der konzeptionellen Ansatzpunkte und Erfolgsfaktoren für Content als Erlebnis- und Konversion-Faktor auf der eigenen Plattform – Hierbei geht es um die redaktionellen Formate und Organisation der Content-Erstellung – damit diese begeisternd und verkaufsfördernd sind.
  • Diskussion der technologischen Empfehlungen für die Verzahnung von Content- und Commerce-Lösungen und -Prozessen im Sinne eines einheitlichen Kundenerlebnisses – Hierbei geht es um die Frage, welche Lösung die führende Frontend-Lösung darstellt und wie die jeweils andere integriert wird. Neue technologische Konzepte wie Headless & Decoupled Content Management bieten dabei zudem neue Ansätze. In ihrem Artikel auf Handelskraft hat Luise Beyer die unterschiedlichen Ansätze bereits übersichtlich dargestellt:

 

Beim MarTech Kongress diskutieren wir die Fragestellungen entlang von verschiedenen Praxis- und Expertenbeiträgen. Jedes Unternehmen hat dabei natürlich sein eigenen Herausforderungen und Rahmenbedingungen, die es zu berücksichtigen gilt.

Mit Marketing Automation zur kundenorientierten Ansprache und Lead-Qualifizierung in Marketing und Kundenkommunikation!

Die Automatisierung im Marketing wäre zu kurz gedacht, wenn sie bei der Personalisierung der E-Mail-Kommunikation stehen bleibt. Dies ist aber vielfach Realität. Mehrstufige Kampagnen als interaktives Kundenerlebnis oder zur Lead-Qualifizierung, automatische Willkommens-, Abbrecher- und Reaktivierungsnachrichten oder Bewertungs- und Treuekampagnen (siehe auch „7 Praxisbeispiele für Marketing Automation“ von Dr. Torsten Schwarz) kommen erst langsam nach und nach im Mittelstand an und brauchen noch eine intensive Diskussion der Herangehensweisen und Erfolgsfaktoren für die richtige Kampagnengestaltung.

Einige spannende Fallbeispiele beschreibt z.B. Torben Naujokat in seinem Beitrag „Best Practice: 4 gelungene Beispiele für Marketing Automation im B2B und B2C“. Ein von ihm angeführtes Beispiel sind die Nachfass-Aktionen zum Whitepaper-Download von Litmus: „Um den Erfolg dieser Kampagnen zu erhöhen, setzt Litmus ergänzend auf ein gezieltes Nachfassmailing. Vier Tage nach dem Download des Whitepapers erreicht den Nutzer ein Mail mit dem Betreff „From forms to landing pages…“, in der einerseits ein weiterführendes Whitepaper angeteasert wird und andererseits die passenden Features des Litmus-Tools beworben werden.“ (Quelle: https://www.pinuts.de/blog/online-marketing/marketing-automation-best-practice)

Als ein weiteres Fallbeispiel sei AUER PACKAGING anzuführen, die auf dem Evalanche User Day von Thomas Federkiel präsentiert wurde. Hierbei wurde die individuelle Dialogkommunikation von Shop-Newslettern über Life-Cycle-Mailings bis hin zu Messe-Mailings und Nurture-Strecken realisiert. Damit wurde eine ganzheitliche Kundengewinnungs- und Kundenbindungsstrategie abgebildet.

Ein drittes Beispiel bietet die von Alex Schoepf dokumentierte Fallstudie des Schweizer KMU Coresystems: „Das Hauptziel von Coresystems war zunächst die Automatisierung der digitalen Marketingagenden. Für Sebastian Ulbert (von Coresystems) spielte die Steigerung der Leadgenerierung aber noch eine wesentliche Rolle…“ (Quelle: https://www.marketingautomation.tech/expertengespraech-hubspot-fallbeispiel/)

Weitere von Alex Schoepf dokumentierte Fallbeispiele finden sich auch unter: https://wifimaku.com/online-marketing/fallbeispiele-aus-der-praxis-16515249.html

Auch für das Themenfeld „Marketing Automation“ sehen wir zwei Themenfelder, die es entlang von Erfahrungsberichten beim MarTech Kongress zu diskutieren gilt:

  • Diskussion der Erfolgsfaktoren für die Ausgestaltung der Dialogketten und Kampagnenplanung – Hierbei geht es um die Do’s und Don’ts auf dem Weg zu einer funktionierenden Dialogkette. Dabei wird der Erfolg natürlich immer durch die Realisierung der Zielsetzung (Lead-Generierung, Lead-Qualifizierung/Nurturing, Kunden-Reaktivierung, Kundenbindung, Kaufabschluss) definiert.
  • Diskussion der Daten- und Prozessintegration für die Marketing Automation – Hierbei geht es um die Herausforderungen bei der Integration von Dialog-, E-Mail-Marketing- und Kampagnen-Lösungen mit Kundendaten- und Content-Plattformen.

MarTech Kongress auf dem Panoramadeck mit Blick über die Alster und Hamburger City

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Veranstaltung auf Hochtouren. Bis Mitte August planen wir mit einem vollständigen Programm online zu sein – darunter spannende Einführungsvorträge u.a. von Prof. Dr. Peter Gentsch wie auch der Content-Spezialistin Katja Eisert (weitere Keynotes sind in Absprache). Zudem freuen wir uns bereits heute über zugesagten Practice-Vorträge von Claus Hammer (Daimler AG), Sandra Köhler (Innogy) und Björn O. Sorge (Media Broadcast). Insgesamt wird die Veranstaltung im finalen Programm 12 Fallstudien haben.

Neben dem spannenden Programm findet der erste MarTech Kongress auch in einer besonderen Location statt – nämlich auf dem Panoramadeck in Hamburg mit Blick über die Alster und Hamburger City.

 

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