Sven Lange: Wissen ist Markt bzw. wie Sie das Potenzial Ihrer Daten voll ausschöpfen, um in Zukunft erfolgreich zu bleiben

Gastbeitrag: Sven Lange, Modelyzr

„Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß, dann wären unsere Zahlen noch besser“, sagte der damalige Vorstandschef Heinrich von Pierer bereits im Jahr 1995 auf der Bilanzpressekonferenz des größten deutschen Technologiekonzerns in München. Heute, da die gesamte Zukunft eines Unternehmens vom intelligenten, vernetzten Umgang mit Wissen abhängt, ist dieser Gedanke aktueller denn je. Um agil zukunftsgerichtete Entscheidungen treffen zu können, ist es essentiell, zu erkennen, wie viel ungenutztes Wissen im eigenen Unternehmen schlummert und wie durch neue Verbindungen neues Wissen geschaffen werden kann.

Im Zuge der Digitalisierung nehmen die Möglichkeiten, auf individueller und maschineller Ebene Informationen und Wissen zu generieren, explosionsartig zu. Und nur wer diese neuen Möglichkeiten ergreift, kann den eigenen Wettbewerbsvorteil ausbauen. Dafür muss nicht immer alles neu oder alles anders als vorher gemacht werden. Vielmehr gilt es, das bereits Vorhandene besser zu vernetzen. Denn häufig erfüllen die einzelnen Systeme zwar ihre Aufgaben, aber das darin gespeicherte Wissen und Potenzial wird nur selten oder in geringem Maße ausgeschöpft.
Das liegt zum einen daran, dass circa 50 Prozent der Informationen im CRM-System falsch, veraltet oder unvollständig sind, wie beispielsweise auch eine Studie von Trovarit bestätigt.

Die Folgen solch „unsauberer“ Daten sind unter anderem:

  • Eine nicht abgestimmte Kundenansprache, da Vertrieb und Marketing nicht auf die gleichen Informationen schauen.
  • Geringe Effektivität von Kampagnen, die geschätzt 40 bis 60 Prozent unterhalb einer gezielten Adressierung des Zielgruppenmarktes liegt.
  • Eine verpasste Leadgenerierung, weil nicht der gesamte Markt angesprochen wird: Im B2B-Umfeld sind bis zu 70 Prozent der Unternehmensinformationen wie Firmenstruktur, Industriesegmentierung oder Mitarbeiteranzahl nicht bekannt.

Ein weiteres Problem ist, dass die Daten oft in verschiedenen Datensilos brach liegen und nicht unternehmensübergreifend genutzt werden können. Denn CRM, ERP, Portfolio-Informationen, Produktkataloge und externe Datenquellen bilden oft digitale Inseln, anstatt ein holistisches Bild des Marktes zu liefern. Solche Datensilos führen letztlich immer zum Entstehen unnötig hoher Vertriebs- und vermeidbarer Opportunitätskosten.

Um diese zu senken, müssen in Zeiten von Big Data alle wertvollen Unternehmensinformationen miteinander verknüpft sein und idealerweise mit relevanten Daten aus sicheren, externen Quellen kombiniert werden. Nur so lassen sich alle vertrieblichen Potenziale des gesamten Markts identifizieren und ausschöpfen. Und nur so können Unternehmen jede Zielgruppe präzise und kosteneffizient anspielen – sei sie auch noch so individuell.

MODELYZR – der Navigator im neu geschaffenen Datenuniversum.

Die digitale Gegenwart steht unter einem neuen Motto:

“Sales closes deals – but data generates the next opportunity”.

Mit MODELYZR können Unternehmen diese „opportunities“ (Gelegenheiten), mit nur wenigen Klicks erkennen – zu jeder Zeit, in Echtzeit.

Von renommierten Datenwissenschaftlern konzipiert, unterstützt das zukunftsorientierte Analyse-Tool Unternehmen bei der digitalen Transformation, schlägt Brücken zwischen ehemals isolierten System-Inseln und schafft auf diese Weise ein Datenuniversum mit frei verfügbarem, wertvollem Wissen. So entstehen völlig neue Chancen zur Kundengewinnung.
Denn MODELYZR erlaubt es, den Markt immer aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und orientiert sich dabei in hohem Maße an den Gegebenheiten und Bedürfnissen des Unternehmens. Auch die Marketingaktivitäten können leichter umgesetzt und verfolgt werden. Unternehmen ist es auf diese Weise möglich, schnell und einfach wichtige Fragen zu beantworten wie zum Beispiel:

  • Wo gibt es noch Potenzial bei Bestandskunden?
  • In welchen Segmenten ist Neugeschäft möglich?
  • In welchen Bereichen kann zielgerichtet akquiriert werden?
  • Wo haben wir besser verkauft als andere?
  • Wo sollten wir noch aktiver werden?

Zukunftsgerichtete Entscheidungen mit Data Driven Demand Management

Bei MODELYZR steht nicht das Sammeln von Daten im Vordergrund, sondern die Möglichkeit, Zusammenhänge besser zu erkennen und daraus neue Schlüsse zu ziehen. Die Devise lautet: Weg von einer rückwärts gerichteten Marktbetrachtung, hin zu einer vorausschauenden Sichtweise. Denn es darf in Zukunft nicht mehr ausschließlich heißen: „Wieviel haben wir verkauft?“, sondern auch: „Wie viel könnten wir verkaufen und wo?“

Die Vorteile für Unternehmen liegen auf der Hand:

  • Verbesserte Planungs- und Entscheidungssicherheit
  • Aktuelle Entwicklungen sind stets im Blick
  • Schnelle Reaktion auf unterschiedlichste Situationen
  • Sämtliche Einheiten des Unternehmens sind nonstop im Data Driven Demand Management miteinander verbunden
  • Problemlose eine Einbindung indirekter Vertriebswege

So wird MODELYZR zu einem flexiblen und integrierten Werkzeug – speziell dafür geschaffen, das Unternehmen mit den eigenen, vorhandenen Ressourcen noch erfolgreicher zu machen.