Social Web Breakfast: Social Web Breakfast

Espresso & Networking
für Social Media Verantwortliche

Das Social Web BREAKFAST war eine Networking-Veranstaltung zur digitalen Kommunikation & Social Media Management, die von Kongress Media in den Jahren 2007 - 2014 veranstaltet wurde.

Gegenstand der Veranstaltung war der Austausch zu aktuellen Erfahrungen rund um Trends und Entwicklungen sowie Projektumsetzungen.

Event-Reihe zur Marken- und Kundenkommunikation im digitalen Zeitalter

Der D2M SUMMIT ist ein zweitägiger Trendkongress zu aktuellen Projektentwicklungen bei der Kundenkommunikation in PR, Brand Marketing & Customer Service. >>>

Fachkonferenz zu Influencer Marketing & Relations Management

Das Influencer Marketing FORUM ist eine Fachkonferenz mit Erfahrungsaustausch rund um die Einbindung von Macro- & Micro- Influencern mit dem Ziel zum Auf- und Ausbau von Brand Awareness & Activation. >>>

Mit solidem Social Media Management lässt sich kein Blumentopf gewinnen!

Nachdem Social Web Breakfast in Hamburg mit Niko Karcher-Jüngling von der HypoVereinsbank am vergangenen Freitag hatte ich noch eine interessante Diskussion mit Mark Pohlmann von Mavens. Als Fazit zum Erfahrungsbericht von HypoVereinsbank und den anschliessenden Diskussionen, die noch zusammenzufassen sind (!), stellte Mark Folgendes fest:

Was kann eine Social Media Strategie leisten? Diese Frage scheint umso schwerer zu beantworten zu sein, je größer ein Unternehmen ist. Der Fokus liegt schnell auf dem Offensichtlichen: auf Inhalten, auf Interaktionen, auf Kundendienst. Die eigentliche Herausforderung ist aber, Mehrwerte zu erzeugen – und zwar genau die Mehrwerte, die Kunden verlangen. Hierzu ist es notwendig, Social Media Kompetenz in die Fachbereiche hineinzutragen und sie zu vernetzen. Social Media ist also ein riesiges internes Change-Projekt. Eine nachhaltige Strategie sollte also genau nicht auf der vordergründigen Interaktion mit dem Kunden aufbauen. Sie sollte den Anspruch haben, die Notwendigkeit für einen internen Wandel zu benennen und ihn zu organisieren. Alles andere ist keine Strategie, sondern Aktionismus.

Wie seht Ihr das?

Die Aussage von Mark hat ein wenig an meiner Argumentationskette gerüttelt, da ich noch letzte Woche erst über die Notwendigkeit dieses strategisch ganzheitlichen Grundverständnisses zu Social Media geschrieben habe. Aber natürlich hat Mark recht, dass mit einem soliden Community-Management noch kein „Blumentopf“ zu gewinnen ist – bzw. wenn das alle machen, dass keine Einzigartigkeit mehr besteht und dem Kunden nicht wirklich klar wird, welchen Vorteil er durch die Social-Media-Interaktion hat.

Auf der anderen Seite braucht es IMHO immer auch diesen ersten Schritt des „Aufbaus des Resonanzraumes“, wie wir an andere Stelle festgestellt haben, vor einem zweiten Schritt, der sich eher durch eine stärker leistungsbezogenere Kommunikation bzw. einem klaren Service-Ansatz auszeichnet. Ich bin der Meinung, dass immer noch viel zu viele Unternehmen den zweiten Schritt vor dem ersten Schritt machen.

Welche Meinung habt Ihr zu dem Thema? Wie seht Ihr die Entwicklung bei den Unternehmen? Begreifen Sie den Unterschied und agieren entsprechend?

 

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  • Thorsten Ulmer

    Das eine schließt das Andere doch nicht aus, oder? Social Media ist interne Lobby-Arbeit ohne Ende und muss (je nach Unternehmensgröße) zwingend in den Abteilungen Change-Prozesse anstoßen. Und trotzdem kann doch im Rahmen von Redaktionsplänen (also für das daily business) ein Fokus auf Interaktion und Inhalte gelegt werden. Je mehr der Change-Prozess in den einzelnen Abteilungen greift, desto mehr kann er dann in die Inhalte fließen.

  • Ritchie Blogfried Pe

    Es entspricht meiner Beratungserfahrung, dass sich in großen Organisationen Social Media Projekte meist zu Internal Change Projekten (mit)entwickeln.