Track, Analyze, Report & Engage – Funktionen der „Social Media Monitoring“-Lösungswelt

Monitor en la playa © by FreeCat

Im Rahmen von N:Sight Research habe ich in der vergangenden Woche ein paar weitere Interviews mit „Social Media Monitoring“-Anbietern bei der #dmexco durchgeführt, die wir jetzt hier (zusammen mit den Interviews von der #smwf-Konferenz in London) verfügbar gemacht haben. Dabei habe ich folgendes Fazit zu der Lösungswelt gezogen, welches auch an das generelle #dmexco-Fazit vom Freitag anschließt:

  1. Unterstützung des Reportings für Erfolgsmessung und die Marktforschung
  2. Anbindung von Engagement-Modulen, mit denen prozessorientiert Reaktionen koordiniert werden können.

Also es geht beim „Social Media Monitoring“ nicht nur um das quantitative „Tracking“ von relevanten Erwähnungen meiner Marke oder der Erfassung von relevanten Themendiskussionen, sondern immer auch um die inhaltliche Auswertung („Analyze“) – hierzu hatten wir ja schon über die Herausforderungen gesprochen! – und die Ergebnisaufbereitung („Report“). Zunehmend als integriert bzw. über API-Möglichkeiten als integrierbar ist auch die Anbindung von Engagement-Modulen zu sehen, die es erlauben, die Reaktion bzw. das proaktive Engagement unter einer Anwendungsoberfläche zu ermöglichen. Neu hinzu gekommen ist nun die Anforderung, dass das Engagement-Management prozessual (sprich verteilt und koordiniert über verschiedene Personen) erfolgen kann – im besten Fall im Kontext des Kundenservices wie bei o2.

Mein Interview mit Dr. Peter Gentsch von der Business Intelligence Group (kurz B.I.G.) verdeutlicht diese Funktionsentwicklung der Lösungswelt noch einmal sehr schön:

Bei TNW habe ich nun gestern einen Hinweis auf einen neuen Cloud-Service gefunden, der diese Funktionen zumindest für die Twitter-Kommunikation unter eine Haube gebracht hat: Commun.it will der neue „social MailChimp“ werden!

Im Sinne eines integrierten Verständnisses der sozialen Medien ist es natürlich fraglich, ob man das Twitter-Management einzeln und losgelöst betrachten sollte, aber für die singuläre Betrachtung ist das schon ein ganz schöner Ansatz, der IMHO über die Möglichkeiten von Hootsuite hinausgeht.