Social Audit als Ausgangspunkt für die Social Media Strategie

illustration_view-people-magnifier © by andrea-prieto

Social Media Strategie schön und gut. Kanäle verknüpfen, personifizierten Content generieren, mit Zuhörern partizipativ interagieren – okay! Doch ich persönlich wüsste gar nicht, wo ich bei dieser ergiebigen Strategie ansetzen sollte, wenn ich ein Firmenprofil auf Facebook, Twitter & Co anlege. Die Kanäle halten eine ganze Vielzahl an Features bereit, die den Strategie-Dreiklang in Form bringen, doch wenn ich meine Ziele nicht zu definieren weiß, nützt mir das ja recht wenig. Wie kann ich eine Strategie entwickeln, ohne meine Stakeholder zu kennen, ohne zu wissen, worauf sie reagieren, was sie anspricht? „Social Audit“ lautet des Problems Lösung – erforderlich ist die Analyse des Zuhörer-Umfelds. Was machen meine Wettbewerber, welche strategischen Schachzüge machen die und welche Zielgruppe wird erreicht.

Ein amerikanischer „Social Media Automation“-Anbieter hat dazu eine schöne Infografik bereitgestellt:

 

 

Ich soll also meine Konkurrenz beobachten, ihre Strategie durchleuchten, selbst anwenden, was bei der Zielgruppe zieht, vermeiden, was nicht zieht? Wo bleibt denn da die Entwicklung? Wenn nun jedes Unternehmen auf die Idee kommt, sich am Wettbewerber zu orientieren, endet das doch in einer eingegrenzten Zirkulation ohne Entwicklungspotential. Mal was Neues wagen und mutig sein, war doch die Devise, um nachhaltige Zuhörer-Partizipation zu generieren. Probieren geht über Studieren ist mein persönlicher Tipp für Neueinsteiger und vor allem sollte man auch die eigenen Zuhörer-Erfahrungswerte als Maß nehmen.

Meint ihr nicht?