Hat die Tourismusbranche Social Media als Teil des modernen Marketings angenommen?

Bei dem letzten Social Web Breakfast in Hamburg diskutierte relexa hotels über die Verzahnung der verschiedenen Social Media Kanäle. Dies nahm Jenny Türnau, MikullaGoldmann PR, zum Anlass, sich Gedanken über die Tourismusbranche und Social Media zu machen. Hier bloggt sie Ihre Gedanken als Gast.

 Facebook, Twitter, Blogs, Posts, Bewertungsportale – ja, von allen diesen Dingen haben wir schon gehört, aber sind wir auch in der Lage diese Werkzeuge in unserer Kommunikationsarbeit optimal einzusetzen? Immer wieder mache ich, selbst bei jungen Kollegen, die Erfahrung, dass sie der Relevanz der Social Media Instrumente in der touristischen PR- und Marketingarbeit zustimmen, Zeit und Muße, sich damit einmal genauer zu befassen und zu konkretisieren, fehlt jedoch oft. Dies belegt mitunter die Tourom Studie.

Häufig sind es insbesondere die Hoteliers und Reiseveranstalter, die sich zunehmend mit den Chancen und Risiken des Social Media Marketings, freiwillig oder gezwungenermaßen, auseinandersetzen. Denn die Kommunikation ist rasant und transparent geworden. Verschiedene Bewertungsportale verhelfen auf sehr schnelle und einfache Art, Wissenswertes über ein Hotel, das wir für einen Aufenthalt in Betracht gezogen haben, zu erfahren. Erfahrungsberichte und Meinungen anderer sind hier ausschlaggebend, nehmen Einfluss auf unseren Entscheidungsprozess und auf die Reputation des bewerteten Unternehmens. Diese sind gezwungenermaßen aufgefordert, zu reagieren und zwar schnell und im Dialog.

Im Destinationsmarketing tun sich viele jedoch noch schwer. Es gibt Vorreiter, die schon vor Jahren mit einer guten Idee um die Ecke kamen und mit dem „Besten Job der Welt“ in Down Under geworben haben, aber dann? Sind die Ideen ausgeschöpft? Nehmen wir sie nicht mehr wahr? Wie sehen gute Beispiele der Praxis aus und wie lassen sich diese auf die Tourismusbranche übertragen?

Antworten darauf und interessante Ideenansätze verspreche ich mir beim Digital Marketing & Media SUMMIT. Ich freue mich auf anregende Gespräche, den Erfahrungsaustausch mit Kollegen und ein Stück weit mehr die Möglichkeiten des Social Media Marketings auszuschöpfen…nicht nur, um auch den letzten „scheuen“ Kollegen davon zu überzeugen. Denn Futter haben wir alle doch genug!