Wird die Aufmerksamkeit in der sozialen Kommunikation zunehmend zum Problem?

Wir sind gerade in der Vorbereitung des PR 2.0 FORUM und haben diesbezüglich intern diskutiert, wo der Schuh bei der Nutzung von Social Media auf Seite der PR und der Unternehmenskommunikation drückt. In einer Diskussion mit Tapio Liller, unserem „Partner in Residence“ für das PR 2.0 FORUM, haben wir dabei das Thema „Social Overflow“ für uns identifiziert.

Mit „Social Overflow“ sehen wir das Kommunikationsproblem, welches aus dem zunehmenden „Überfluß“ der Facebook, Twitter & Co. Maßnahmen erwächst. Während die frühen Adoptoren von „Social“-Initiativen noch viel Aufmerksamkeit und Partizipation „ziehen“ konnten, dreht sich diese Situation natürlich je mehr Unternehmen und Akteure auf den „Social-Media-Zug“ aufspringen. Daneben kommt zudem zum Tragen, dass die sozialen Medien aus Nutzersicht nicht für die Interaktion mit Unternehmen reserviert sind, sondern vordergründlich als Medium für die persönliche, soziale Interaktion mit Freunden und Bekannten dient. Als Herausforderung für Unternehmen und ihre Kommunikationsverantwortlichen stellt sich damit die Frage, wie sie sich in dem zunehmenden Rauschen in den sozialen Medien Gehör verschaffen können.

Für die Diskussion auf der Veranstaltung stellen sich uns dabei folgende Fragestellungen:

  • Was sind die Merkmale und Eigenarten der Gesprächs- und Interaktionsanlässe, die eine ausreichende Relevanz beim Stakeholder erzielen und damit im Rauschen der sozialen Kanäle Aufmerksamkeit erhalten?
  • Welche Trigger bewegen und motivieren für eine aktive und nachhaltige Teilnahme und Weiterempfehlung von Gesprächsanlässen?
  • Welche Voraussetzungen müssen im Unternehmen geschaffen werden, um den Gesprächsanlässen einen größtmöglichen Nährboden bereitzustellen?

Rund um diese Fragen suchen wir nun noch einige spannende Vorträge und Erfahrungsberichte und freuen uns über Feedback und Vorschläge (die Vorschläge am besten hier einreichen!).