Kostenpflichtige Inhalte, Kannibalisierung und die Konfrontation mit Amazon

Der US-Medienkonzern News Corporation ist wieder im Gespräch. Multimilliardär Rupert Murdoch möchte im nächsten Jahr auf allen seinen News-Seiten kostenpflichtige Inhalte anbieten. Qualtitäts-Journalismus kann einen Preis fordern:

„Quality journalism is not cheap and an industry that gives away its content is simply cannibalizing its ability to produce good reporting. The increase we have seen in our Wall Street Journal subscriptions since we acquired the paper proves to me that the market is willing to pay for that quality without any special market.“

Zwei verschiedene Bezahlmodelle soll es zur Auswahl geben. Ein jährliches Abonnement oder geringe Einmal-Zahlungen pro Artikel:

„Right now we are working with software, hardware, and other publishers within the industry to develop a model that works for consumers. Beyond the economics, it is crucial we maintain a direct relationship with our customers. I think that we all are working on different models at the moment, but we’re certainly satisfied that we can produce significant revenues, or we’re very hopeful we can build significant revenues from the sale of digital delivery of newspapers, news content.“

Kritiker behaupten, dass dies vielleicht für Titel wie das Wall Street Journal ein Ausweg sein könnte. Titel wie die SUN können jedoch keinen Qualitäts-Journalismus vorweisen, der eine Bezahlung rechtfertigen würde.

Das weiß auch ein Rupert Murdoch und versucht sich deshalb auch auf dem Markt der E-Readers. Gespräche mit Sony werden aktuell geführt. Diese haben offiziell zwei neue E-Book-Reader vorgestellt. Ab Ende August werden diese auf dem US Markt erhältlich sein. Die Preise hat Sony schon für ihren Konkurrenten Amazon angepasst.

The following two tabs change content below.