kuechengoetter.de – Interview mit Frau Beate Muschler

1. Guten Tag Frau Muschler. Beim kommenden 5. Social Media FORUM am 15.09. in Hamburg werden Sie einen Vortrag zu Ihrer Community kuechengoetter.de halten. Können Sie den Vortrag in drei Stichworten zusammenfassen?
– Die erste Koch-Community eines Ratgeberverlages, die die Kompetenz einer starken Marke mit User Generated Content verbindet.
– Konzeptioneller Aufbau und redaktionelle Pflege des Kochportals
– Monetarisierungsmöglichkeiten von Web 2.0-Portalen im Medienumfeld

2. Welche Bedeutung hat die Community für Ihr Verlagsgeschäft?

küchengötter.de ist für den Verlag ein neuartiges Produktangebot, das zum einen als eigenes inhaltegetriebenes Geschäftsmodell funktionieren soll und zum anderen natürlich auch eine wichtige Plattform für crossmediale Aktivitäten rund um unsere Kochbücher darstellt.

3. Sie vereinen auf Ihrer Plattform Blog, TV, Community und Aktionen mit Kooperationspartnern. Können Sie hieraus bereits Erlöse generieren?
Keine Angabe.

4. Hat sich durch Ihren Online-Auftritt die Leserbindung erhöht und konnten neue Zielgruppen gewonnen werden?
Das veränderte Mediennutzungsverhalten unserer Kunden hat ja dazu geführt, dass eine immer größer werdende Zahl an Interessenten zunächst im Internet nach einem Thema recherchiert. Durch eine entsprechende Sichtbarkeit zu diesen Themen im Internet holt der Verlag die Kunden direkt dort im Gravitationszentrum der Nachfrage ab und bindet sie durch ein qualitativ hochwertiges Angebot wie küchengötter an seine Marke. Damit erreichen wir eine große Gruppe potentiell Themeninteressierter, was z.B. bei unserem Kochportal küchengötter.de dazu führt, dass wir einen höheren Anteil an männlichen Usern haben als bei unserem Kochbuchprogramm.

5. Wie sehen Sie die Zukunft des Verlagswesens? Werden Rezepte nur noch online und per iPhone nachgeschlagen werden?

Auch in anderen Bereichen hat sich ja schon gezeigt, dass die befürchteten Kannibalisierungseffekte ausbleiben. Die beiden Medienformen Print und Online sind in ihrer Anmutung und Verwendung zu unterschiedlich, als dass die eine Form die andere komplett ersetzen könnte. Die Herausforderung für die Zukunft wird es sein, die jeweiligen Charakteristika der beiden Formen klar und nutzenorientiert herauszuarbeiten und somit für jede Medienform adäquate Produkte anzubieten.

Vielen Dank für dieses Interview.

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