MySpace Gründer DeWolfe tritt zurück, Position von Anderson unklar

Der Kampf zwischen MySpace und Facebook bringt erste Verluste. MySpace-Chef und Mitbegründer Chris DeWolfe wird den Vorstandsvorsitz bei dem Tochter-Unternehmen des US-Medienkonzerns News Corporation „in naher Zukunft“ niederlegen. DeWolfe wird jedoch weiter beratend zur Seite stehen in China im MySpace-Direktorium sitzen.

Jonathan Miller,„Chief Digital Officer“ von News Corporation, kündigte zudem eine neue Management-Struktur für MySpace an. Die Position von Tom Anderson, derzeit noch MySpace-President, wird sich demnach auch verändern.

Als Gründe für den plötzlichen Rücktritt werden Schwierigkeiten gesehen, „die Reichweite in relevante Umsätze uumzumünzen.“ Im vergangenen Quartal schrieb MySpace sogar rote Zahlen. Zudem konnte Facebook den US-Marktführer im vergangenen Jahr als Nummer eins bei den Social Networks überholen und weist mit 200 Mio. Mitglieder circa 70 Mio. mehr Mitglieder auf. „Während Facebook ursprünglich aus der akademischen Szene kommt, hat MySpace einen Schwerpunkt in der Popmusikszene.“

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