Change from Control to Co-Ordination

In der Publikation der ersten Referenten-Interviews zum Social Media FORUM (siehe Interview mit Ehrhardt Heinold und Markus Franz) bin ich auch noch einmal über die Definitorik von John Batelle zu Conversational Media gegangen. Dabei ist mir folgender Satz entgegengesprungen (Quelle):

And while the major media companies are unparalleled when it comes to running companies that live in the Packaged Goods Media world, running major companies in the Conversational Media field require quite a different set of skills, and consideration of radically different economic and business models – models which, to be perfectly frank, conflict directly with the models which support and protect Packaged Goods Media-based companies.

Das stellt mich vor die Frage, ob das klassische Online-Medienmodell und Social bzw. Conversational Media nicht vereinbar sind. Was meint Ihr dazu? Ich bin gespant, was unsere Praxis-Referenten auf dem Social Media FORUM zu dieser These sagen.
Unbestreitbar ist wohl aber, dass es eines Wandels bedarf. Ehrhardt Heinold sieht dabei allerdings Probleme darin, dass

die oft nicht klaren Erlösmodelle und die fehlenden internen Voraussetzungen wie Personal, Knowhow oder finanzielle Mittel

den Wandel schwierig machen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein Kommentar von Nic Brisbourne bei John Batelle (Quelle):

I think successful enterprises will increasingly delegate power to the edge and senior management’s job will change from control to co-ordination.

Fazit: Web 2.0 Konzepte können nur durch eine dezentralisierte Unternehmenskultur realisiert werden.