Get Conversational – als Grundmuster für Social Web Strategien

Ich bin gerade in den Planungen der Social Web Breakfast. Für den kommenden Termin in Hamburg am nächsten Freitag konnte ich gestern noch kurzfristig Björn Schäfers von Smatch.com gewinnen, der mit uns das Thema Social Commerce diskutieren wird. Hierbei geht es um Community-basierte Verkaufskonzepte – die mit Hilfe der Community den Verkaufsakt von einer selbst bestimmten und souveränen Einzelaktion bzw. -entscheidung in einen gemeinschaftlichen Kontext setzt, bei dem die Gemeinschaft evt. entscheidungsbeeinflussend wird.
Es geht also um die Integration der Marktgespräche – wie es das Cluetrain Manifesto bezeichnet – in die elektronische Kaufaktion. Und das ist ja als grundsätzliches Muster für Konzepte im Social Web zu sehen. Marketing-Ansätze, die auf dieses Muster ausgerichtet sind, werden im angelsächsichen Sprachgebrauch auch als Conversational Marketing (habe mich hierzu auch hier schon ausgelassen!) bezeichnet.
Bleibt die Frage, inwieweit hat dieser konzeptionelle Ansatz auch Auswirkung auf das Design von Web-Diensten? Ja – es hat natürlich Auswirkungen – sonst wären ja die ganzen Web 2.0 Dienste irgendwie nicht auch design-technisch etwas Besonderes. Hier spricht man dann von Conversational Design – und welche Grundsätze hierfür gelten hat Pedro Custodio bei der Web 2.0 EXPO in einem Vortrag deutlich gemacht – hier sein Blog-Eintrag mit den Folien! Am 27.02. würde ich gerne das Thema beim Social Web Breakfast in Köln thematisieren – und nun meine Frage – wer beschäftigt sich mit diesem Thema näher und kann hierzu eine Einleitung machen?