Social Web Breakfast: Social Web Breakfast

Espresso & Networking
für Social Media Verantwortliche

Das Social Web BREAKFAST war eine Networking-Veranstaltung zur digitalen Kommunikation & Social Media Management, die von Kongress Media in den Jahren 2007 - 2014 veranstaltet wurde.

Gegenstand der Veranstaltung war der Austausch zu aktuellen Erfahrungen rund um Trends und Entwicklungen sowie Projektumsetzungen.

Fachkonferenz zum Content & Social Media Marketing sowie Community & Conversation Design für die Kundenkommunikation im digitalen Zeitalter

Der D2M SUMMIT ist ein zweitägiger Trendkongress zu aktuellen Projektentwicklungen bei der Kundenkommunikation in PR, Brand Marketing & Customer Service. >>>

Fachkonferenz zu Influencer Marketing & Relations Management

Das Influencer Marketing FORUM ist eine Fachkonferenz mit Erfahrungsaustausch rund um die Einbindung von Macro- & Micro- Influencern mit dem Ziel zum Auf- und Ausbau von Brand Awareness & Activation. >>>

Regularien behindern den kommunikativen Umbruch im Finanzsektor

Unter diesem Titel k?nnte man die heutige Diskussion zum Corporate Blogging im Finanzdienstleistungsbereich zusammenfassen. Referiert hat heute Frank Hamm – seines Zeichens Mitarbeiter in der Unternehmenskommunikation der Aareal Bank, privater Blogger unter INJELEA.de und Blogger im ECM-WORLD NotizBlog.
Frank Hamm brachte es gleich zu Beginn seines Impulsvortrages auf den Punkt: Corprate Blogging im Finanzbereich heisst Nicht-Bloggen. Zwar zeigen verschiedene Studien, dass Bloggen f?r Unternehmen ein zunehmend akzeptiertes Kommunikationsmittel sei, aber die Finanzbranche bloggt nach seinen Erkenntnissen nicht. Ausnahmen bilden hierbei nur einzelne Unternehmen – wie z.B. die EuroHypo, die auf dem Portal „PerfectCity.net“ ein Community-basiertes Themenblog rund um die ideale Stadtentwicklung betreibt (Hintergrund: Die EuroHypo ist im Bereich der Immobilienrefinanzierung t?tig), die Bank f?r Sozialwirtschaft mit ihrem
Fundraising-Weblog (was aber IMHO mehr ein Aggregator f?r Event-Ank?ndigungen ist!) oder W?stenrot.at, was als einziges Beispiel entsprechend jugendlich, authentisch und eben „bloggish“ daherkommt. Weitere Blogs aus der Finanzbranche beschr?nken sich auf private Initiativen, die v.a. aus dem internationalen Bereich stammen.
Als Thesen f?r das Nicht-Bloggen definierte Frank Hamm folgende drei Punkte:

  • Banken waren zulange in ihrem Wettbewerbsumfeld abgeschottet und mussten nicht wirklich kommunizieren, um sich im Wettbewerb zu behaupten.
  • Regularien wie Basel 2 schr?nken die Spielwiese ein, auf der man sich kommunikativ bewegen kann.
  • Die aus diesen beiden Punkten resultierende Innenwahrnehmung ist eine restriktive Haltung zur Kommunikation – mit der Begr?ndung, dass man doch „seri?s“ sein muss.

Die anschliessende Diskussion drehte sich dann allerdings mehr um die konkrete Vorgehensweise f?r ein erfolgreiches Blog-Projekt – als dass die aufgestellten Thesen abschliessend diskutiert und mit weiteren Erfahrungen untermauert wurden. Von daher m?chte ich an dieser Stelle noch einmal die Diskussion der gr??ten Hemmnisse bei der Konzeption und Umsetzung von Corporate Blogging-KOnzepten anstossen.
Sind es wirklich die Rahmenbedingungen ihrer Branche – wie laut Frank Hamm in der Finanzbranche -, die eine offene, dialogorientierte Kommunikation nicht erlauben? Oder sitzt das Problem bereits tiefer – sprich in der generellen Kommunikationseinstellung Ihres Unternehmens bzw. der Mitarbeiter? Wie man am Beispiel vom Blog bei W?stenrot.at eigentlich ganz gut erkennen kann, geht es doch. Aber hier steht wohl auch die IT und damit den neuen Technologien- und Kommunikationskonzepten affine Personen dahinter (siehe Das sind wir).
Nutzen Sie doch einfach die Kommentarm?glichkeit, um Ihre Meinung zu ?ussern.

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Oliver Gassner

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