Christopher Rohs: Digital fordert ein ganzheitliches Denken in Ökosystemen

Das Social Web Breakfast mit Christopher Rohs liegt schon ein paar Wochen zurück, dennoch wollen wir es hier noch einmal aufgreifen – aus zweierlei Gründen: zum Einen zielte die von Christopher Rohs angeregte Diskussion auf einen wichtigen Punkt der digitalen Denke ab und zum Anderen haben wir Christopher Rohs mit einem vertiefenden Vortrag zu diesem Aspekt in eine der Breakout-Session zum D2M SUMMIT eingeladen.

Digital erfordert einen ganzheitlichen Ansatz und ein Denken in Ökosystemen

Allzu oft wird der digitale Raum von den Unternehmen noch als neuer, ergänzender Kanal für ihren klassischen Marketing- und Kommunikationsansatz verstanden – sprich das Unternehmen sieht den Fokus seiner Marketing- und Kommunikationsanstrengungen nur in der Positionierung, dem Bekanntheitsaufbau und der Abverkaufsunterstützung. Als Interaktionsumfeld muss der digitale Raum aber auch zusätzlich als Empfehlungs- und Service-Plattform verstanden werden – und hierfür gilt es ein ganzheitlicheres Verständnis für Digital aufzubauen und in “Ecosystems of Engagement” zu denken – so die Aussage von Christopher Rohs beim Social Web Breakfast in Hamburg.

Im Kurz-Interview erläutert er, was er darunter versteht, was die Elemente eines solchen Ökosystems darstellen und wer in der Konzeption eines solchen Ansatzes involviert sein muss:

Ein ganzheitliches Denken in Ökosystemen erfordert optimiertes Zusammenspiel mit Service-Denke

Wie gesagt – steht im Zentrum dieses Ansatz ein vernetztes Denken von Kanälen und Plattformen, über die der Kunde nicht “bespielt”, sondern entsprechend seiner individuellen Erwartungen zufrieden gestellt werden muss. Vor diesem Hintergrund ergeben sich nun neue Fragestellungen für die Umsetzung:

  • Was sind die operativen Herausforderungen bei diesem Ansatz?
  • Wie müssen “Owned Media” (vom Unternehmen betriebene Informationsorte), “Paid Media” (gekaufte Reichweite auf Werbeplätzen) und “Earned Media” (“Begegnungsorte”, in denen sich das Unternehmen einen Status als vertrauensvoller Gesprächspartner erarbeitet hat) intelligent miteinander verknüpft werden?
  • Welche Funktion hat das Social Media Management bei diesem Vorgehen?
  • Mit welchen Argumenten kann das Umdenken zu einem solchen Ansatz im Unternehmen unterstützt werden?
  • Wie sieht die organisatorische Aufstellung für ein diesbezügliches konzeptionelles Vorgehen aus?

Diese und weitere Fragestellungen wollen wir in der Breakout-Session “Digital First – Neue Muster und Methoden in Marketing & Kommunikation” diskutieren, wozu wir auch Christopher Rohs noch einmal eingeladen haben. Er wird uns im Rahmen eines Kurz-Vortrages in der Session seine Antworten auf einige der oben stehenden Fragen geben.

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