Daniel Köthe: Die Sentiment-Analyse ist als Monitoring Maßnahme präziser denn je!

Als nächstes begrüßen wir Daniel Köthe. Er ist Marketing Manager Dach bei unserem Sponsoren Talkwalker. Im Rahmen unserer Interviewreihe zum Monitoring Forum am 5. & 6. Dezember in München spricht auch er davon, dass es beim Monitoring um eine konkrete Zielsetzung gehen muss, dass Monitoring nicht nur die Identifikation von Trends und Influencern begünstigt, sondern vielmehr auch die Erfolgsmessung. Er gibt konkrete Beispiele dazu und kommt auf die an Relevanz und Wert zunehmende Sentiment-Analyse und ihren Entwicklungsfortschritt zu sprechen.

Daniel Köthe – Sie unterstützen mit Talkwalker das diesjährige Monitoring FORUM. Können Sie mit drei kurzen Punkten, den Schwerpunkt von Talkwalker beschreiben?

Talkwalker ist vor allem deshalb eine der führenden Social-Listening-Plattformen, weil wir für unsere 900 Kunden weltweit alle Social-Intelligence-Bereiche konsequent abdecken:

  • Social Listening: Alle Themen und Branchentrends beobachten, Influencer finden, Werbekampagnen messen, Konkurrenten monitoren oder Krisen vorbeugen.
  • Social Visual Analytics: Leistungsstarke Analyse-Tools die Kundeninsights in Echtzeit generieren, visuell erkenntnisstark aufbereiten und über flexible Reporting-Systeme unmittelbar zur Verfügung stellen.
  • Social Success: Vom Onboarding zur Projektrealisierung sorgt unser Customer Success Team jederzeit dafür, dass unsere Kunden ihre Monitoring-Projekte erfolgreich umsetzen.

Im Themenfokus des diesjährigen Monitoring FORUMs stehen Erfahrungen bei der Nutzung von Social Media Monitoring und Analyse mit strategischer Zielsetzung. Wie bewerten Sie die Umsetzung dieses Ansatzes in den Unternehmen?

Ganz klar, kein Social Media Monitoring sollte ohne strategische Zielsetzungen begonnen werden. Einerseits kommt es auf den Fokus an: Will ich den Erfolg einer Kampagne messen, die Markenwahrnehmung überwachen oder Trends finden? Andererseits kann man daraus dann direkt die Erfolgsindikatoren (KPIs) seines Projektes ableiten. Geht es beispielsweise um die Steigerung der Markenbekanntheit, finde ich sicher schon ein höheres Social Engagement super. Will ich sehen, ob mehr Facebook-Fans auch mehr Umsatz bedeuten, muss ich mein Channel-Monitoring in einer Grafik mit meinen Vertriebszahlen anschauen. Und zwar am besten vor, während und nach dem Zeitraum meines Monitoring-Projektes.

Im Social Media Marketing geht es derzeit ja viel um spannende Inhalte/Contents und Influencer, die die Geschichten der Unternehmen verstärken sollen. Welchen Beitrag liefern Monitoring-Tools wie das Ihrige für die Identifikation der spannenden Themen und Influencer?

Monitoring-Tools sind nicht nur essentiell bei der Suche nach neuen Influencern für meine Marke, sie bilden auch die Basis für die Beurteilung deren Leistung. Hier ist dann nicht nur die Anzahl erzeugter Likes und Kommentare entscheidend, sondern vor allem die Frage, ob Ihre Botschaft auch an die richtigen Empfänger geht. Sowas kann man effizient nur mit einem Tool beurteilen, das Ihnen nicht nur Daten zur Verfügung stellt, sondern diese über vordefinierte Smartfilter und intelligente Dashboards unmittelbar interpretiert. Unsere IQ-Apps oder das Talkwalker Command Center sind da nur zwei Beispiele.

Welche weiteren Trends im Social Media Marketing sehen Sie, für die mit dem Monitoring-Ansatz Entscheidungsgrundlagen geschaffen werden müssen?

Die KI-basierte Sentiment-Analyse ist akkurater und schneller als je zuvor. Und damit steigt auch die unmittelbare Praxisrelevanz. In Echtzeit kann ich zukünftig aus dem Kontext heraus ermitteln, welche digitale Werbebotschaft besser ankommt. Aber nicht nur das: Ich kann heute noch viel schneller sehen, welche Social Trends oder aktuellen Gesellschaftsereignisse wie wahrgenommen werden und diese für mich nutzen. Diese Entwicklung hat eine enorme Bedeutung für die Optimierung von Marketing-Content oder für die Engagement-Steuerung bei jeder Art von Kampagne.

Immer wieder ist ja auch der Ruf der Verknüpfung von Social Media Daten mit anderen Geschäftsdaten z.B. Kundendaten. Welche Anforderungen sehen Sie hier?

Hierbei geht es darum zu beweisen, dass die Marketingausgaben einen positiven Effekt auf das laufende Geschäft haben. Bedeuten mehr Facebook-Likes auch mehr Website-Visits? Reden die Leute über meine Werbekampagne und generiert das eigentlich auch mehr Umsatz? Wichtig ist hier, dass diese „Business Impact Metrics“ unmittelbar durch Schnittstellenverknüpfungen über die Monitoring-Daten gelegt werden können, damit man etwaige Auswirkungen direkt sehen kann. Und zwar über einen längeren Zeitraum, denn der Effekt kann verzögert eintreten.

Welche Erwartungen haben Sie bzw. hat talkwalker an das Monitoring FORUM?

Das Monitoring Forum in München ist für uns jedes Jahr eines der Konferenzhighlights im Bereich Social Media Monitoring, weil man sich hier auf einem sehr fachspezifischen, aber dennoch extrem praxisnahen Niveau austauschen kann. Außerdem sind die Konferenzformate alle nahbar und interaktiv, sodass man sich echt gut austauschen kann und jedes Jahr mit neuen Erkenntnissen nach Hause geht.

 

Vielen Dank, Herr Köthe!