Mit einer integrierten Sicht auf das Produktinformationsmanagement zum Erfolg in der Produktkommunikation

Gastbeitrag von Gabriele Blum, Noxum GmbH

Die digitale Transformation erfordert auch ein Umdenken für das Produktdatenmanagement. Wenn die Unternehmen über alle Wertschöpfungsstufen hinweg digital vernetzt agieren wollen, dann muss auch die Datenstrategie die Prozesse von der Entstehung der Produkte an begleiten. Außerdem stellt die Datenflut neue Anforderungen an die Verwaltung, Pflege und Nutzung der Daten und Produktinformationen. Und so wächst bei den Unternehmen der Wunsch nach weitergehenden Prozessautomatisierungen und der Auswertung des Know-hows. Um diese Ziele zu erreichen braucht es eine Vernetzung der Daten und Systeme in einer IT-Produktdatenlandschaft.

Ein integriertes Produktinformationsmanagement bringt neue Möglichkeiten wie auch Anforderungen

Um den Anforderungen der digital vernetzten Märkte gerecht zu werden, muss die gesamte Prozesskette im Content- & Information-Publishing – vom Content-Management über das Product Information und Media Asset Management bis zum Übersetzungsmanagement – zentralisierung und konsolidiert werden. Wichtig ist, dass Informationen vernetzt werden und Medienbrüche überwunden werden. Das ideale Konzept für ein PIM- und Content Management System beinhaltet demnach ein nahtlos integriertes Management der unterschiedlichen Bearbeitungs- und Publikationsprozessen.

Hierbei müssen nach Möglichkeit alle beteiligten Fachabteilungen über eine Bedienoberfläche und einen zentralen Datenpool zusammenarbeiten. Das optimiert nicht nur die redaktionellen Prozesse, sondern spart auch Investitionskosten sowie Schulungsaufwände. Die Daten können in den Abteilungen, in denen sie entstehen, erstellt und gepflegt werden. Ein granulares Berechtigungsmanagement kontrolliert und unterstützt dabei die Mitarbeiter, damit sie die für sie relevanten Daten und Informationen bearbeiten können. Berechtigte Mitarbeiter z. B. aus den Bereichen Einkauf, Vertrieb oder Kundendienst greifen auf das PIM- und Content Management System zu, pflegen die spezifischen Daten oder arbeiten mit den vorhandenen.

Mit Prozessunterstützung die Produktkommunikation schneller machen

Mit der Integration der Lösungen sind auch die Prozesse der Produktkommunikation zu optimieren, damit sich die Content Manager auf die Inhaltserstellung fokussieren können. So sollte das Arbeiten der Content Manager durch eine passende Workflow-Steuerung und die Anbindung an z. B. ERP- oder Translation Management-Systeme erfahren. Der strukturelle Aufbau hinter dem Produktkonzept und ein Variantenmanagement müssen eine effiziente und übersichtliche Verwaltung der Sprachversionen für die internationalen Zielgruppen ermöglichen. Ein Übersetzungsmanagement kommt zur Bereitstellung der Inhalte in den geforderten Sprachen zum Einsatz.

Im Ergebnis wird die Unterstützung die Publikationszeit in alle Kanäle deutlich beschleunigen. Produktupdates, Übersetzungen und Freigabeprozesse können einfacher und schneller durchgeführt werden. Händler und Endverbraucher profitieren von den Produktdaten, die auf ihrem Portal valide zur Verfügung stehen. Die Endverbraucher werden bei der Produktauswahl und dem Bestellvorgang unterstützt und der Kundenservice wird entlastet. Letztendlich sind die Nutzer des Systems und die Kunden, die alle die validen Produktinformationen benötigen, zufrieden.

Produktinformationen beeinflussen die Kaufentscheidung! Produktinformationen sollen aktuell, in der richtigen Sprache in der passenden, inhaltlichen Aufbereitung, im richtigen Format, Medium und Zeitpunkt
einer möglichen Kaufentscheidung vorhanden sein.  – Norbert Klinnert, Mitglied der Geschäftsführung der Noxum GmbH

Mit Anwenderorientierung die Produktkommunikation erfolgreich machen

Die Arbeitsweise im PIM- und Redaktionssystem wird sich so weiterentwickeln, dass sie den unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten und Rollen der Benutzer gerecht wird. Das System soll dabei den gewohnten Arbeitsschritten nicht im Weg stehen und keine zusätzlichen Hürden im Arbeitsalltag bilden. Neben den technischen Redakteuren, die das Redaktionssystem in allen Facetten nutzen, gibt es die weiteren Mitarbeiter im Erstellungsprozess der technischen Dokumentationen, die oft nicht geübt im Umgang mit dem PIM- und Redaktionssystem sind. Diese Mitarbeiter zu schulen wäre zu kostenaufwendig und ihr direktes Arbeiten im Redaktionssystem ist oft auch nicht gewünscht. Sie benötigen häufig nur lesende Rechte auf die Produktdaten und Bilder. Für solche Anwendungsbereiche werden erweiterte Zugriffsmöglichkeiten auf die PIM-Systeme angeboten. Dazu können beispielsweise browserbasierte Frameworks zum Einsatz kommen, die den Unternehmen eine zentrale und nachvollziehbare Informationsbereitstellung und den autorisierten Mitarbeitern eine gemeinsame Sicht auf die Produktinformationen erlaubt.

Lernen Sie einen modernen Ansatz für eine integrierte Produktkommunikation am Stand der  Noxum GmbH im Rahmen der CeBIT Digital Marketing Arena kennen.

Registrieren Sie sich hier für ein Ticket zur CeBIT Digital Marketing Arena und informieren Sie sich über die aktuellen Trends und Entwicklungen bei diesem Thema – z.B. am 22.03. im Themenblock “Product Information & Media Asset Management” auf der Stage 2!



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.