Tobias Mirwald (ADITO): Fünf Tipps zur mobilen CRM-Einführung: So wird das Projekt ein Erfolg

Gastbeitrag von Tobias Mirwald , Geschäftsführer der ADITO Software GmbH Tobias-Mirwald Kundenorientierung und professionelles Beziehungsmanagement sind als Schlüssel zum Erfolg in vielen Unternehmen bereits fest verankert. Mit einem mobilen CRM heben Firmen mit Außendienst in Verkauf und Service zusätzliches Produktivitäts- und Motivationspotenzial. Vorausgesetzt, das System passt zur Unternehmensstrategie. Aber wie vertragen sich das Sicherheitsbedürfnis eines Unternehmens und der angestrebte Innovationsgeist?

Tipp 1: Auf die Flexibilität der CRM-Lösung kommt es an

Viele Unternehmen denken, sie müssten in ihrer Mobility-Strategie sofort die Firmenziele für die nächsten fünf Jahre abbilden. Das ist aber nicht notwendig, wenn die mobile CRM-Lösung so flexibel ist, dass sie mit den Anforderungen mitwächst. Deshalb sollte die Lösung branchen- sowie plattformunabhängig und an Unternehmensbedürfnisse anpassbar sein. Idealerweise greifen die Anwender auch jederzeit auf Daten aus Drittsystemen wie SAP zu. Bei der Entscheidung für das passende System helfen unabhängige Berater oder ein Anbieter, der mit Blick auf die Anforderungen unterstützt.

Tipp 2: Fachabteilungen frühzeitig einbinden

Grundsätzlich sollte jeder Mitarbeiter mit Kundenkontakt vor Ort in Echtzeit auf alle relevanten Informationen zugreifen können. Es ist deshalb sinnvoll, dass sich die mobile CRM-Lösung flexibel an die Bedürfnisse jeder Abteilung anpasst. In der Regel wissen die Anwender am besten, welche Applikationen von unterwegs einen Mehrwert liefern und welche besser auf dem Desktop bleiben. Die späteren Anwender und ihre Erfahrungen sollten also frühzeitig in das Projekt einbezogen werden.

Tipp 3: Veränderungen als Chance sehen

Die beste Lösung kann nicht erfolgreich sein, wenn die Belegschaft sie nicht annimmt. Für die reibungslose Zusammenarbeit von Innen- und Außendienst verändern sich bei der Einführung eines mobilen CRM-Systems viele interne Prozesse. Um zu vermeiden, dass einzelne Mitarbeiter oder sogar Abteilungen an alten Abläufen festhalten, sollten die verbesserten Szenarien ausführlich erläutert werden. Bei der Einführung können „mobile Pioniere“ ihr Wissen an Kolleginnen und Kollegen vermitteln und für Fragen zur Verfügung stehen.

Tipp 4: Keine Kompromisse bei der Datensicherheit

Sind die internen Prozesse und Fragen geklärt, geht es an die Auswahl der richtigen Lösung. Im ersten Schritt stellt sich die Frage, welche Endgeräte zum Einsatz kommen sollen: nur unternehmenseigene oder auch private, Stichwort „Bring your own Device“ (BYOD)? Diese Sicherheitsvorkehrungen sind in jedem Fall Pflicht:

  •  Alle mobilen Geräte müssen PIN-gesichert sein und aus der Ferne gesperrt sowie die Daten bereinigt werden können.
  • Zugangsrechte zu zentralen Daten müssen auch zentral verwaltet werden können.
  •  Daten müssen regelmäßig durch ein zentrales Backup gesichert werden.
  •  Bei einem Personalwechsel müssen persönliche Daten, Unternehmensdaten und Software auf dem Gerät gelöscht werden.
  • Software-Updates sollten zentral auf dem Server erfolgen, die Nutzer laden bei jedem Aufruf die aktualisierten Daten automatisch herunter.

Tipp 5: Im Voraus prüfen, ob Offline-Fähigkeit sinnvoll ist

Sollen Unternehmensdaten auch offline, also ohne Datenverbindung, zur Verfügung stehen? Neben reiner Online-Verfügbarkeit und voller Offline-Fähigkeit gibt es einen goldenen Mittelweg, den eine Lösung beherrschen sollte: das Offline-Caching. Dabei stehen die zuletzt geladenen Daten auf dem mobilen Endgerät auch ohne Datenverbindung zur Verfügung – nicht jedoch der komplette Firmendatenpool. Die temporäre Unterbrechung einer Verbindung fällt so weniger ins Gewicht. Die Sicherheit der gesamten Daten bleibt dennoch gewährleistet. Seien Sie dabei und registrieren Sie sich jetzt zur CeBIT Digital Marketing & Experience Arena Tobias Mirwald ist seit 2007 bei der ADITO Software GmbH, seit Anfang 2014 Mitglied der Geschäftsleitung und seit Juli 2015 Geschäftsführer.



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