Barbara Koch (IBM): Commerce muss heute mehr als eine Bestellprozesslösung sein!

Am Rande der IBM Business Connect im Oktober hatte ich die Möglichkeit, mit Barbara Koch, Solution Leader für “Social Business & Commerce” bei IBM Deutschland (Twitter: @Social_Babs), ein Interview zu ihren Trends bei der “Digital Experience” zu führen. Sie stellte dabei insbesondere auf die veränderten Anforderungen für die Commerce-Plattformen ab und traf dabei die Aussage, dass es heute nicht mehr reicht, nur eine klassische Shop- bzw. Bestellprozesslösung zu haben.

Die Customer Experience als wesentlicher Erfolgsfaktor

Im Video-Interview betonte Barbara Koch, dass der digitale Kunde auf den Plattformen heute möglichst lange gehalten werden muss. Dafür braucht es intelligente Ansätze wie z.B. Kunden- und Experten-Communities. Sie führte dabei den US-Shop “Performance Bicycle” und die dort integierte Fahrrad-Experten-Community an. Weiter unterstrich sie die Wichtigkeit der “Customer Journey”-Betrachtung und -Berücksichtigung für den digitalen Geschäftserfolg. Hier stellte sie nochmals heraus, dass es eben nicht reicht, sich nur an einem Punkt in der “digitalen Einkaufsreise” des Kunden zu engagieren.

Content & Commerce für den digitalen Erfolg unzertrennlich – und nicht nur für die großen Konzepte

Wie im Interview klar wird, braucht es für den digitalen Erfolg eine intelligente Kombination von Content & Commerce – dies betonte auch schon Boris Hedde im Keynote-Interview zur CeBIT Web Experience Arena 2015. Im Rahmen der kommenden Digital Marketing & Experience Arena sehen wir in diesem Zusammenhang folgende Konzeptansätze – die wir in den Diskussionen weiter erörtern müssen:

  • Personal Branding: Hierbei geht es um das “Social Selling” durch charismatische Köpfe wie Gary Vaynerchuk, die als kommunikative “Zugpferde” im Mittelpunkt stehen und für den digitalen Kunden sowohl eine beratende und verkaufsfördernde Funktion als auch ein Gefühl eines “Human Touches” hinter dem Shop geben.
  • Service-Communities: “The community is coming home” – nach dem Exkurs in die weiten Welten von Facebook versuchen Unternehmen wie die o.g. “Performance Bicycle” ihre Kunden auf eigenen Plattformen zusammen zu bringen – um sowohl eine Bindung herzustellen als auch für SEO- und Content-Marketing-Ziele spannende Inhalte und damit “Stories” für Reichweite und Influence aufzubauen.
  • Content Marketing: “Unternehmen werden zu Medien” – so lautet die Idee hinter dem “Content Marketing”-Ansatz, bei dem Unternehmen versuchen über spannende und relevante Inhalte die Aufmerksamkeit digitaler Kunden zu gewinnen. Der Content-Marketing-Ansatz reicht dabei von verkaufsnahen Mehrwert-Infos zu Produkten, die letztendlich mehr eine SEO- und Traffik-Effekt haben, bis zum hochwertigen Medien- bzw. Publishing-Ansatz, bei dem Geschichten rund um die Produkte und Erlebniswelten publiziert werden.

Allen drei Ansätzen gemein ist, das Investment in Content als Hebel für mehr Traffic, Relevanz und Bindung rund um das Commerce-Konzept. Die Herausforderungen dieser Formate werden wir im Rahmen verschiedener Diskussionen auf der CeBIT Digital Marketing & Experience Arena diskutieren. Dabei geht es sowohl um technologische als auch organisatorische Integrationsfragen. (siehe hierzu auch folgende interessante Slides “Content Commerce Conundrum” von Justin King mit interessanten Forrester Szenarien bzgl. der techn. Integration von Content & Commerce-Systemen)

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