Niko Karcher-Jüngling: Über die Social-Media-Kanäle das Markenversprechen besonders gut sichtbar machen!

Kurz vor der Konferenz haben wir hier noch ein paar spannende Antworten im Rahmen unserer #d2m14 Referenten-Interviewreihe. Heute mit Niko Karcher-Jüngling, Social Media Manager bei der HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG. Er war auch schon einmal Gast beim Social Web Breakfast in Hamburg und berichtete dort kurz über den Social Media Ansatz der HypoVereinback – siehe hierzu auch die Zusammenfassung mit Video-Interview!

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1) Niko, Du bist Referent beim #d2m14 und berichtest über Eure Aktivitäten in Social Media. Mit welchen Schlagworten können wir Deinen Vortrag auszeichnen?

Information und Emotion. Ich werde anhand von drei Beispielen zeigen, wie wir die Inhalte der HypoVereinsbank erlebbarer und user-gerechter machen.

2) Was ist die Zielsetzung für Eure Aktivitäten in Social Media?

Wir wollen auf unseren Kanälen in erster Linie Finanzwissen vermitteln und Service und Support für die Nutzer bieten. Neben Klassikern wie Facebook und Co. spielt unser Corporate Blog dabei eine entscheidende Rolle. Hier können wir über Storytelling die manchmal recht komplexen Bankthemen begreifbarer machen.

3) Wie identifiziert Ihr die Relevanz von Inhalten für Eure Stakeholder und wie erfolgt die Auswahl für Eure Social Media Aktivität?

Wir haben kein Saisonprodukt und auch keine Massenware. Dennoch braucht die Produkte einer Bank grundsätzlich jeder – jedoch nicht immer alle und zu jedem Zeitpunkt. Das macht die Auswahl der Themen zu einem bestimmten Zeitpunkt schwierig. Wir orientieren uns aber natürlich an der öffentlichen Diskussion oder aber auch an den Produktkampagnen im Haus. Und natürlich gibt es Servicethemen, die zeitlos sind und die man immer wieder nach vorne stellen kann.

4) Wieviel Service- und Verkaufsinformation mischt Ihr unter Eure Inhalte und was ist dabei für Dich mengenmässig die Empfehlung (in Sachen Service-Information) und die Grenze (in Sachen Verkaufsinformation)?

Banken sind stark reguliert. Insofern können wir – selbst wenn wir wollten – nicht in eine Verkaufsrhetorik verfallen. Natürlich weisen wir auf Produkte hin, wenn es sich anbietet. Insbesondere dann, wenn der Abschluss mit Vorteilen für den Kunden verknüpft ist. Viel stärker wollen wir aber Produkte und deren Funktion erklären. Das verstehen wir auch unter Finanzwissen. Als Dienstleister leben wir vom Service für den Kunden. Deshalb ist es für uns nicht verwerflich, Serviceinfos breit auszuspielen. Letztendlich gibt es für uns kein ideales Mischungsverhältnis. Klar ist aber: Die deutliche Mehrheit der Posts soll einen Mehrwert für den Leser enthalten.

5) Wie beurteilst Du persönlich den Einfluss Eurer Social Media Anstrengungen auf das Markenimage des Unternehmens?

“Wir sind für Sie da” – das ist unser Markenversprechen. Und genau das versuchen wir zu realisieren auf unseren Social-Media-Kanälen: Mehrwerte und Informationen bieten, damit der Kunde selbst beurteilen kann, welche Produkte für ihn richtig sind. Service- und Supportanfragen an sieben Tagen in der Woche mit kurzen Antwortzeiten bearbeiten und dem User bei seinem Problem helfen. Finanzwissen und Unterhaltung so mischen, dass es dem Leser Spaß macht. Wir sind davon überzeugt, dass wir über die Social-Media-Kanäle das Markenversprechen besonders gut sichtbar machen können – und das uns das auch gelingt.

Niko Karcher-Jüngling ist Referent beim Digital Marketing & Media SUMMIT 2014 (#d2m14) und spricht in der Session “Content Strategie & Marketing” über seine Projekterfahrungen.


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