#d2m13 – 1. Konferenztag – Es braucht keine ganzheitliche Strategie, vielmehr ein ganzheitliches Verständnis?

Der erste Konferenztag des Digitalen Marketing & Media SUMMIT in Hamburg ist vorbei. Die Live-Testings machten den Abschluss mit zum Teil ganz frischen praxisbezogenen Erkenntnissen zum Customer Response Management und Social Media Monitoring Prozess. Auch über den Tag hinweg wurde viel neuer Diskussionsstoff erzeugt, der interaktive Austausch zwischen spannenden Cases gab Aufschluss über neue und ausgereifter Unternehmensstrategien. So regte vor allem Claudia Schnurbus mit einem authentischen Vortrag für herzliche Lacher unter den Teilnehmern. Sie zeigte anhand konkreter Beispiele, wie WD, Western Digital, ein bisher noch recht unbekannter Hersteller für Datenspeicher, vielmehr auf Content als auf Werbung setzt, um ihre Produkte viral zu platzieren. Bilderrätsel oder visuell hochwertige Bilder bieten mehr als nur das Markenverständnis. Ein Bezug zum Produkt wird tatsächlich durch den Content-Mehrwert erzeugt, der gleichzeitig auch das Interaktionspotenzial fördert. Unsere heutige Keynoterin Petra Sammer hat den Grundgedanken auch nochmal ansehnlich visualisiert:

Schnubus

Auch das neue Sessionformat 3x5x1 – sprich drei Diskutanten haben jeweils eine Minute Zeit, fünf themenrelevante Publikumsfragen zu beantworten – wurde gut angenommen. Die Themen Engagement Management und Digital vs. Social gaben Anlass für anregende Diskussionen und die verstärkte Interaktion zwischen Referenten und Gästen. Thesen wie “Digitale Kommunikation kann ohne Social Skills nicht funktionieren” wurde auch über Twitter Contra gegeben.

Generell führte jedoch bereits die einführende Keynote zu der ersten Erkenntnis, dass hinsichtlich des 360°-Ansatzes und der damit einhergehenden Social Experience nicht die ganzheitliche Strategie entscheidend ist, sondern dass hier das Social Web Verständnis den maßgeblichen Erfolgsfaktor darstellt, nicht zuletzt weil der kulturelle Wandel eines Unternehmens dahingehend oft nicht ganzheitlich garantiert werden kann.

Jetzt geht es jedenfalls hier weiter mit dem 2. Konferenztag und ich bin gespannt, welche Erkenntnisse sich heute vor allem auch hinsichtlich des 360°-Gedanken noch ergeben.


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