#d2m12: Social Media ist erwachsen geworden, aber noch lange nicht strategisch verankert!

Soeben eröffnet @bjoern_n den Digital Marketing & Media S... on Twitpic Der #d2m12 ist vorbei und nun geht es an die Nachbereitung. In Kürze erhalten die Teilnehmer ihre Logins für den Download-Bereich zu den uns bereitgestellten Vorträgen sowie der Dokumentation, die durch unsere zahlreichen und sehr fleißigen Dokumentatoren erstellt wurde. Hierfür erstmal ein großes Lob und Danke für die Mitschriften. Die Roh-Mitschrift werden wir hier im Blog noch weiter diskutieren – was aber sicherlich auch noch anderswo geschieht – z.B. gibt es hier und hier die ersten Rückblicke. Alle Autoren bitten wir an dieser Stelle doch uns über ihre Beiträge zu informieren. Wir werden dazu auf diesem Blog wie auch der Veranstaltungsseite noch eine “Sprungseite” schaffen.

Meine persönlichen Eindrücke von der Konferenz überlagern sich natürlich mit unserer Idee bzw. dem was wir mit der Veranstaltung transportieren wollten und welchen Input wir mit der Konferenz für die weitere Diskussion und Entwicklung der Branche geben wollen. Denn der #d2m12 soll nicht nur “Spiegel” von ein paar Projekten sein, sondern Plattform für die Diskussion und Fortentwicklung des Erkenntnisstandes. Wie ich dem ersten Feedback aus der Veranstaltung entnehmen konnte, haben wir das in Teilen geschafft, aber in anderen Teilen braucht es für die Zukunft noch eine andere Organisation der Veranstaltung.

Denn als Fazit der Veranstaltung ist festzuhalten, dass “Social Media” erwachsen geworden ist. Und damit meine ich nicht, dass der Einsatz von “Social Media” in allen Facetten schon komplett “weise” vonstatten geht bzw. durch “Social Media” das Unternehmen-Kunden-Verhältnis und die -Interaktion bereits “revolutioniert” wird. Aber es wird von den Projektverantwortlichen unprätentiös als integraler Teil ihrer Arbeit verstanden. Es geht um das “Wie” des “Social Media Management” und schon lange nicht mehr um das “Ob”. Es geht auch nicht mehr darum, nur mal eine “Facebook”-Seite aufzusetzen, sondern darum, die Marke über Geschichten zu inszenieren (siehe Sylt oder Yellostrom als Best-Practices), das “Zuhören” zunehmend strategisch im Unternehmen zu verorten und die Aktivität und das Engagement der Stakeholder systematisch aufzubauen und abzusichern. Und nicht mal nur aus dem Bauch heraus eine kurze mitreißende Kampagne zu machen! Und damit würde ich an dieser Stelle doch Sanja Stankovic widersprechen.

Diskussion zu Erfahrungen mit den Ansätzen von Yellostrom und IKEA AT

Aber in gleichem Maße wie ich Sanja’s Statement widerspreche, so stimme ich ihr auch zu: denn “Social Media” muss noch stärker strategisch in den Unternehmen verankert werden. Ich denke, das Fallbeispiel der “Telecom Italia” gibt hier die Leitlinie vor. Auch könnten die Initiativen bzw. die von uns für die Veranstaltung ausgewählten Initiativen noch innovativer werden. Da gibt es durchaus noch Luft nach oben. Leider ist es so, dass die Bereitschaft zur Teilnahme als Referent unter Projektleitern in Unternehmen nicht immer sehr hoch ist – daher bin ich schon sehr dankbar, dass wir auch dieses Jahr mit 42 Fallbeispielen doch eine schöne Bandbreite an Projekten zeigen konnten und fühle mich auch dem Engagement der Referenten aus dem Unternehmen sehr zum Dank verpflichtet. Denn IMHO braucht es für den von Sanja zurecht geforderten weiteren Fortschritt ein praxisbasiertes Storytelling – denn das kann greifbar mit in den Projektalltag genommen und als Spiegel für die eigene Projektentwicklung genutzt werden.

In diesem Sinne darf ich hier nochmal allen Referenten und Moderatoren für ihr Engagement bei der Veranstaltung danken. Dank gilt an dieser Stelle auch nochmals unseren Sponsoren Sitecore, Brandwatch, Talkwalker und Buzzrank, die es uns auch ermöglichen, eine solche Veranstaltung auf die Beine zustellen – ohne dass sie als Sponsoren ihren üblichen Sales-Pitch machen dürfen.

Dank gilt auch allen Teilnehmern der Veranstaltung, die mit ihren Rückfragen und Diskussionsbeiträgen die Veranstaltung zu dem machen, was sie aus meiner Sicht sein soll: ein interaktiver und ganzheitlich gedachter Erfahrungsaustausch (die Bewertung des Ergebnisses überlasse ich dem Leser!)

World-Café Tisch zum Thema Krisenkommunikation

Last but not least muss ich meinem ganzen Team und dabei vor allem Christine Pauligk als der “Projektseele” und Ann-Kathrin Tegtmeier als der “Geschichtenerzählerin des Projektes” danken!