Seeding-Kompetenz bildet Grundlage für den Erfolg von sozialen Kampagnen

Dominoes © by JasonLangheine

Auch wenn wir immer wieder schreiben, dass “Social Media” mehr als nur “Campaigning” ist – und die Diskussionen des #d2m12 im Gegensatz zu anderen Events dort nicht stehen bleiben -, so gilt für alle “Social Media”-Aktivitäten, dass virale Aktionen einen bedeutsamen Stellenwert einnehmen.

Sicherlich muss man dazu erstmal Grundlagen geschaffen haben, aber um punktuell Akzente zu setzen, ist diese Aktivität durchaus valide. Und sprechen wir über das Aufsetzung und Durchführen von viralen Kampagnen (egal ob im Sinne von Buzz Marketing, Viral Marketing oder Word-of-Mouth-Marketing), die Einführung und Etablierung einer Facebook Fanpage oder nur die erfolgreiche Verbreitung einer spannenden Geschichte, so gilt: Nichts verbreitet sich von selbst!

Bei allen Aktivitäten steht immer eine wichtige Aufgabe am Anfang: das Seeding!

Als Seeding bezeichnet man das gezielte Säen/Platzieren einer relevanten Botschaft in relevanten Netzwerken.”

Es geht also darum “relevante Netzwerke” für die Aktion zu finden und dort die Meinungsführer mit dem größten Empfehlungspotential zu finden. Hier bei hilft natürlich wie das Thema Social Media Monitoring, womit die “Diskussionsorte” und die “Diskutanten” identifiziert werden. Bei der Beurteilung des Empfehlungspotentials von potentiellen “Meinungsführer” kann z.T. auch auf die neuen “Influencer”-Kennzahlen wie Klout, PeerIndex, Kred und andere zurückgegriffen werden (immer unter Berücksichtigung, dass die einzelnen Indices immer aggregierte Werte über verschiedene Themen und Netzwerke darstellen!).

Für einzelne Themenfelder gibt es für das Seeding ja auch spezielle Dienstleistungsangebote, bei denen Firmen aktive Kontaktnetzwerke bereitstellen, über die virale Kampagnen gespielt werden können. Welche Herausforderungen und Erfahrungen dabei gemacht werden, diskutiert das Panel zum Thema “Viral & Buzz Marketing” beim Digital Marketing & Media SUMMITGabriele Hofinger von PEZ spricht dabei über die Ansatzpunkte wie sie als Markenverantwortliche Gespräche über die Produkte auslösen. Manfred Meindl von VAUDE zeigt wie man auch ein 13-minütiges Video als viralen Agent nutzen kann.

Im interaktiven Workshop-Teil der Konferenz ist zudem noch eine Session mit Markus Roder zum Thema “Virales Seeding” geplant, wo zusammen mit den Session-Teilnehmer die Grundlagen und Erfolgsfaktoren für das Aufsetzen einer erfolgreichen, viralen Kampagene diskutiert werden sollen.

Ich denke, wir haben damit ein rundes Inhaltspaket geschnürt, dass die Herausforderung bei der Aktivierung von viralen Mechanismen ganz gut diskutiert. Ich bin gespannt – und ich hoffe, Ihr auch!