Dieter Rappold: Social Media-Kompetenz muss in den Unternehmen breit verteilt sein!

Nach langer Zeit habe ich mal wieder ein Video für meine Reihe “Auf einen Espresso …” aufgenommen. Diesmal mit Dieter Rappold von vi knallgrau. Dieter gehört für mich zu der Avantgarde der Social Media Enthusiasten im deutschsprachigen Raum und konnte ihn schon einige Mal als Referent wie auch Gesprächspartner für Video-Interviews (hier und hier) gewinnen. Er imponierte mir bereits 2007/08 mit spannenden Projekten bei BMW und anderen großen Marken. Außerdem steckte er zusammen mit Knallgrau auch hinter der ersten großen Blog-Plattform “Twoday.net” im deutschsprachigen Raum. Schon 2008 bei einem der ersten Events des “Social Media FORUM” (dem Vorläufer des heutigen Future Media SUMMIT) zeigte einer sein damaliger Kunde “KleineZeitung.at” die ersten hyperlokalen Ansätze. Zusammen mit Wolfgang Lünenbürger und Mark Pohlmann (die beide für mich auch zu dem Avantgarde-Kreis gehören) steht und stand er für mich früh für das Thema “Conversational Marketing” und die strategische Neuausrichtung zum dialog-orientierten Ansatz im Marketing und der Kommunikation. Irgendwann in 2009 ließ er sich mit Knallgrau in den Virtual Identity-Verbund integrieren und zeigte das Social Media als integrierter Ansatz zu verstehen ist.

Vor ein paar Wochen nun haben Dieter und sein Team – zusammen mit dem FH Johanneum und dem Team von Heinz Wittenbrink – eine Facebook-Studie veröffentlicht, über die ja auch schon hier, da und woanders berichtet wurde. Einige Fragen blieben mir dabei aber offen, so dass ich Dieter bat mit mir ein Interview rund um die Studie, den Implikationen für das Facebook-Marketing und die Trends zum Thema “Social Media” zu machen. Nachfolgendes Gespräch ist dabei herausgekommen:

In der Tradition von Ann-Kathrin‘s Video-Beiträgen versuche ich mich hier auch kurz und zähle die mir wichtigen Punkte aus dem Video auf:

  • Kurze, knappe und bebilderte Beiträge haben die größte Viralität auf Facebook.
  • Video als Inhalt eines Facebook-Posts funktionieren nicht wirklich.
  • Unternehmen müssen Geschichten erzählen und Emotionalität zeigen, das verleitet die Fans zur Empfehlung
  • Unternehmen dürfen nicht Publisher im klassischen Sinne werden, sondern sich über Geschichtenkompetenz im digital-viralen Raum zu einer glaubwürdigen Marke werden.
  • Social Media-Kompetenz muss in den Unternehmen breit verteilt sein, wenngleich es auch immer ein Team mit einer Themenführerschaft “Social Media” (sprich das Social Media Excellence Team) geben sollte.

Freue mich auf Feedback.

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