Social Metal Tools – Mit den Werkzeugen der Walter AG online Metal Music komponieren

Am 14./15. Dezember findet das PR 2.0 FORUM in Hamburg statt, bei dem wir diskutieren, wie man Relevanz für die eigene Botschaft im Social Media Rauschen schafft. Best Practice Cases werden u. a. präsentiert von den Grünen, Steigenberger Hotels, Tchibo, der GEMA, ERGO Direktversicherung und vielen anderen. In den nächsten vier Wochen vor der Konferenz wollen wir einige Referenten und ihre Projekte wieder vorab hier unserem Blog vorstellen.

Boris Turalija wird auf der Konferenz im Panel zu innovativen Engagement-Konzepten für die Steigerung der Wahrnehmung vortragen. Er ist Social Media Officer beim Werkzeughersteller Walter und dort unter anderem verantwortlich für die Kampagne Walter Metal Music. Wir haben ihn und Björn Eichstädt, Geschäftsführer der für Walter tätigen Agentur storymaker, zu den Social Media Aktivitäten des Werkzeugherstellers befragt.

Björn Eichstädt, storymaker

 

Mit welchen 3 Schlagworten können Sie den Inhalt Ihres Vortrags beim PR 2.0 FORUM kurz umreißen?

Björn Eichstädt: 1. Social… 2. Metal…

Boris Turalija: 3. Tools!

Thema Sound Branding: Was ist Walter Metal Music und in welchem Zusammenhang steht dies zu anderen Social Media Aktivitäten?

Björn Eichstädt: Die Idee zu Walter Metal Music ist entstanden, als wir uns in der Agentur Gedanken über den Kern, die Story von Walter gemacht haben. Dabei kamen wir auf das zentrale Tätigkeitsfeld “Metallbearbeitung”. Beim Spielen mit diesem Begriff haben wir uns über andere Arten der “Metallbearbeitung” unterhalten. Das Thema Musizieren mit Walter Tools lag dann schnell nahe – also für uns jedenfalls. So ist das Projekt Walter Metal Music entstanden.

Boris Turalija, Walter AG

Boris Turalija: Das Konzept haben wir dann online und offline aufgegriffen. Einmal als Live-Auftritt auf der Messe EMO in Kombination mit einem Live-Video auf YouTube. Außerdem haben wir das Thema als share-bares Musikinstrument auf Facebook in Form der Microsite www.walter-metal-music.com aufgegriffen: Dort kann jeder vom Konsumenten zum Komponisten werden und aus den einzelnen Walter Metal Sounds eigene Musikstücke erstellen und via Facebook, Twitter und als Link mit der Social Media Community teilen. Der Zusammenhang zu den anderen Facebook-Aktivitäten, die wir Mitte 2011 gestartet haben, wird dadurch hergestellt, dass Walter als innovationsliebendes Unternehmen regelmäßig auch andere spannende Social Media Aktivitäten forciert – etwa einen kreativen Check-In-Point für Foursquare auf unserem Messestand.

Walter Metal Music geht ja weit über das übliche Konzept der Online-Kommunikation hinaus – was sind die Gründe und Motivation für diese Aktion? Welche Effekte versprechen Sie sich davon und welche Früchte haben Ihre generellen Social Media Aktivitäten schon getragen?

Boris Turalija: Walter geht gerne neue Wege. Wir verstehen uns als Kompetenzführer – nicht nur im Rahmen unserer Produktentwicklung, sondern auch in Sachen B2B-Kommunikation. Deshalb liegt es für uns nahe, die ausgetretenen Pfade auch einmal zu verlassen und Dinge auszuprobieren. Als Effekt versprechen wir uns primär, dass auch unsere Fans in der Social Media Welt diese generelle Haltung verstehen, mit unseren Werkzeugen in Kontakt kommen – hier auf eine spezielle Art und Weise – und sich so inspirieren lassen, sich stärker mit ihnen zu beschäftigen. Mit den allgemeinen Social Media Aktivitäten wollten wir zum einen die eigenen Mitarbeiter in unseren internationalen Standorten stärker verknüpfen, in einem zweiten Schritt potenzielle Bewerber erreichen und schließlich auch die Kundenkommunikation stärken – durch einen starken Fokus auf die Menschen und Werte hinter Walter. Bei den Mitarbeitern sind wir auf sehr große und positive Resonanz gestoßen, mit Mitarbeiter-Interviews haben wir bereits erste Employer-Branding-Maßnahmen gestartet und der große Roll-out Richtung Kunden hat begonnen und wird kontinuierlich ausgeweitet.

Hier ein YouTube Video zu Walter Metal Music und den Hintergründen der Kampagne:

R 2.0 FORUM: Was sind Ihre Erwartungen, worauf freuen Sie sich, was wird heiß diskutiert werden?

Boris Turalija: Ich freue mich auf spannende Vorträge und bin vor allem gespannt, was die Kollegen in anderen Branchen auf die Beine stellen.

Björn Eichstädt: Heiß diskutiert wird bestimmt die Rolle von Google+ für die künftige Unternehmenskommunikation im Social Web. Das ist zwar nicht gerade originell, aber es wird ein großes Echo finden.

Vielen Dank für das Interview!

Weitere Infos zur Konferenz finden Sie auf www.pr20forum.de. Die Frühbucherpreise gelten noch bis 23. November, für Junioren/Freelancer/Kleinagenturen gibt es wie immer Sonderpreise.