Markenkommunikation 2.0 heisst den Mitarbeiter zum Brand Advocat zu machen!

Das "Social Media" nun zum digitalen Leben irgendwie dazugehört, ist ja fast schon der Konsens der einschlägigen Diskussionen der letzten Monate. Nun aber zu glauben, wir integrieren ein bisschen Facebook-Fanpage, ein paar virale Youtube-Videos oder eine attraktive Twitter-Aktion in die Digital-Strategie und gut ist – ist sicherlich zu kurz gedacht und führt zu dem klassischen "Social-Media-Missverständnis ". Bei all dem "Integrationsgerede" von Social Media melden sich nun auch die Provokateur wie Robert Basic zu Wort und sehen schon, den Untergang der sendungsorientierten Altriege der PR- und Marketing-Agenturen (und -Verantwortlichen) , da das interaktive Element von ihnen allzu oft nur als weiterer Vermarktungshebel gesehen wird.

In einem Kurzinterview zum Community & Marketing 2.0 SUMMIT mit Stefanie Wagner-Fuhs von Sapient Nitro haben nun genau eine Vertreterin dieser klassischen Digitalagenturen befragt – wo wir beim Thema Social Media in den Unternehmen stehen und was die nächsten Schritte sind.

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Zusammengefasst – hier nun vier Aussagen aus dem Video:

  • Unternehmen verstehen, dass sie sich in den sozialen Medien beteiligen müssen – nun stellt sich die Frage nach dem Wie.
  • Die Einbindung von Mitarbeiter ist als wichtige Maßnahme zur Risikovorbeugung gegen Krisensituationen im Social Web verstehen – und nicht als Risiko für eine Krise.
  • "Social Media Guidelines" dürfen nicht nur "restriktive" Richtlinien, sondern müssen auch Ansätze für den Kompetenzaufbau der Mitarbeiter in Bezug auf die soziale Interaktion und Kommunikation beinhalten. (Vergleiche hierzu auch die Ergebnisse zur Wandlung der Rolle der PR/Unternehmenskommunikation aus der Reihe "Zukunft der PR" )
  • Für den richtigen Umgang der Mitarbeiter mit den sozialen Medien braucht es zudem unterstützende Maßnahmen (Incentivierungen wie Awards und andere Programme), die die Sensibilisierung und die Social-Media-Befähigung der Mitarbeiter unterstützt.
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